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Werft-Aufenthalte, Trockendock & Reparatur-Muring liegen hinter uns.

Macht euch hier ein Bild davon:

Als wir in den Vorstand des Vereines zur Förderung der Segelschiffahrt e.V. im Mai 2021 eintraten, war uns klar das kleine Reparaturen am Schiff anstehen.

Also ran an den Speck! Beim entrosten tauchten Löcher im Rumpf auf, dann wurden beim Sandstrahlen des 1. Schotts unterhalb der Wasserlinie Löcher gefunden. Die Stahlratte musste ins Trockendock.

Was dann folgte, lassen wir hier in Bildern sprechen, damit hat niemand gerechnet:

Und was jetzt?...

Achterbahn fahren – rauf und runter!

Kurz gesagt hat diese unerwartete Wendung unseren Erfahrungs-Reichtum sehr aufgewertet – und unser finanzielles Budget erschöpft.

Achterbahn fahren

Die Planung unseres Finanz-Haushaltes ist damit Achterbahn gefahren, wir befinden uns gerade in der Phase des rasanten Abstieges und warten auf den Rückstoß…

Das hat uns einige Tage entmutigt, bis uns klar wurde, dass es bei einer Achterbahn-Fahrt erst wieder nach oben gehen kann, wenn man den tiefsten Punkt erreicht hat.

So versuchen wir Sorgen, Existenzängste und das Gefühl in fremden Gewässern zu schwimmen nicht zu groß werden zu lassen, sondern jeden Tag mit Vertrauen weiter zu machen. Und viel Schweiß und Spucke! Von nix kommt nix 🙂

Die Fahrt etwa anhalten?

Die Werft haben wir hinter uns, die Stahlratte ist wieder im Wasser. An Bord geht es jetzt weiter: Schweißen, flexen, lackieren, zuschneiden, installieren, montieren usw… Ein Wassermacher fehlt noch, die Solaranlagen fehlen, der Motor läuft noch nicht richtig und, und, und…

Wie läufts noch bei einer Achterbahn-Fahrt? Wenn man mal drin sitzt kann man nicht mehr anhalten!

DANKE AN EUCH ALLE, die uns unterstützt haben und es weiterhin tun! Sei es als Förder-Mitglied, mit einer Geld- oder Sachspende, mit gutem Rat und Tat an unserer Seite oder das ihr uns geholfen habt Informationen über die Stahlratte zu verteilen. DANKE!

Eure Spirebos

Diesen Text haben für euch Nadine und Kati verfasst.