Schamanische Beratung - Heilung mit den Kräften der Natur Spirituelle Unterstützung in allen Lebensbereichen
Harmonisierung von Geist und Materie Hans-Jürgen Hummes HJH

Schamanische Schreibwerkstatt Odrintsi

Es ist an der Zeit

Dies   ist   für   Menschen   geschrieben,   die   es   fassen   können,   weil   sie   sich   Freiheit   in   ihrem Verstand   erhalten   haben.   Was   bedeutet,   Dinge   zu   verstehen   und   zu   begreifen,   die   aus   einer tiefen   Wahrheit   ruhen.   Wer   wirkliche   Freiheit   lebt,   für   den   ist   erstmal   nichts   unmöglich   –   und nichts   undenkbar!   Um   schöpferisches   Bewusstsein   zu   erlangen,   müsste   man   dieses   Gefühl   der Wahrheit ganz in sich aufnehmen, um es dann in den Verstand aufsteigen zu lassen. „Und   wer   es   fassen   kann,   der   fasse   es“,   so   stehen   Yoshu`s   (Jesus   Christus)   Worte   im   Thomas- Evangelium. Seine   Worte   interpretieren   wir,   so   wie   alles   andere   auch,   mit   unserem   Verstand.   Unser   Gehirn versucht   alles   zu   analysieren,   kategorisieren   –   und   steckt   es   dann   meistens   in   Schubladen. Unser    Gehirn    sucht    Informationen,    und    ist    dabei    leider    oft    von    seinem    eigentlichen    Ziel abgerutscht, weil die Gehirnzellen nicht mit Wahrhaftigkeit programmiert wurden. Jeder   von   uns   hat   ein   persönliches   Versprechen   an   diese   Schöpfung   abgegeben,   und   wir müssen   und   sollten   uns   daran   erinnern!   Wir   haben   uns   von   unserer   eigentlichen   Bestimmung weit    weg    entwickelt.    Immer    mehr    treten    wir    unsere    Freiheit    ab,    und    werden    brave Konsumenten.   Somit   ist   jeder   Mensch   verantwortlich   für   die   Zerstörung   dieser   ursprünglich wundervollen Schöpfung. Leider   gibt   es   auch   niemanden,   der   dies   wirklich   stoppen   möchte,   ganz   gleich   wo   man   hinschaut. Die   Fundamente   unserer   Zivilisation,   wie   zum   Beispiel   Politik   und   Religion,   der   ganze   Aufbau   der Staatssysteme,   funktioniert   über   das   Bruttosozialprodukt,   ein   Zahlensinnbild.   Damit   steht   und fällt        unsere        Gesellschaft        des        21.        Jahrhunderts.        Ohne        Konsum        brechen Zivilisationsgesellschaften   zusammen.   Konsumieren   wir   aber   so   unbedenklich   weiter,   zerstören wir   unseren   eigenen   Lebensraum.   Ganz   gleich,   was   wir   konsumieren,   es   bedeutet   Ausbeutung   und Zerstörung. Wir      haben      Kriege      überstanden,      Epidemien      und      schwere      Krankheiten      überwunden, Naturkatastrophen   überdauert   und   uns   mit   dieser   Welt   in   ein   „neues   Zeitalter“   geführt.   Und haben   nichts   dazu   gelernt.   Es   herrscht   Terror,   Krieg,   Chaos   –   allerdings   auf   eine   Weise,   wie   es die   meisten   Konsumenten   anscheinend   gut   ertragen   können,   denn   es   findet   nicht   unmittelbar vor   ihrer   Haustüre   statt.   Es   brodelt   unterschwellig   und   von   wahrem   Frieden   kann   man   nicht sprechen. Nachrichten   werden   kontrolliert   und   zensiert,   Konsumenten   sollten   nicht   allzu   sehr   beunruhigt werden.   Das   Kaufverhalten   würde   sich   ändern,   das   Bruttosozialprodukt   ebenfalls.   Die   Zahlen würden    nicht    mehr    stimmen.    Vergleichbar    mit    einem    Vater,    der    schlechte    Nachrichten zurückhält,   um   seine   Kinder   nicht   zu   beunruhigen   und   keine   Ängste   zu   schüren,   für   ihn   ist   es   ein Handeln   aus   Liebe   und   Fürsorge.   Auch   der   Vater   von   Siddharta   Gautama   (Buddha),   zog   seinen einzigen   Sohn   im   Palast   groß,   in   Reichtum   und   Prunk,   abgeschottet   von   außen.   Er   wollte   ihm   das Leid   und   Elend   dieser   Welt   damit   ersparen.   Sein   Sohn   aber,   angetrieben   von   den   Wünschen seiner    Seele,    entschwand    eines    Nachts    dem    Palast,    auf    der    Suche    nach    Erfahrungen    und Wahrheit.   Er   wollte   die   wirkliche   Welt   kennen   lernen,   und   war   entsetzt   über   das   Leid   der Menschen.   Damals   nahm   er   sich   fest   vor,   einen   Weg   zu   finden   dieses   Leid   zu   überwinden.   Er ging   seinen   Weg   so   drastisch   dogmatisch,   dass   er   fast   in   einem   Bach   ertrunken   wäre,   in   dem   er halb   verhungert   zusammen   gebrochen   war.   Ein   Bauer   zog   ihn   heraus,   und   half   ihm   wieder   zu Kräften   zu   kommen.   Und   Siddharta   erkannte,   dass   nicht   zwanghafte   Askese   ihn   zum   Ziel bringen   würde,   sondern   der   goldene   Mittelweg.   Wir   können   uns   nicht   in   den   Himmel   geißeln, aber wir sollten unseren Weg sehr konsequent gehen. Die   Frage   für   die   Zukunft:   Wie   weit   lassen   wir   Konsumenten   uns   unserer   Freiheit   weiter berauben,   um   ein   vermeintlich   erträgliches   Leben   zu   führen?   Und   wo   wird   uns   das   hinbringen? Es   wird   in   eine   absolute   Kontrolle   laufen,   die   unsere   Gefühle,   Emotionen,   Intuitionen   versuchen wird    zu    kontrollieren    oder    zu    unterdrücken.    Unser    Lebensraum    -unsere    schöpferische Bewusstseinsebene-   wird   völlig   zerstört   werden.   Wenn   unser   Geist   keinen   Weg   mehr   findet sich    auszudrücken,    wie    soll    er    dann    Materie    am    Leben    erhalten?    Beides    funktioniert    nur miteinander,   der   Geist   belebt   die   Materie.   Sie   kann   ohne   ihn   nicht   existieren.   Wir   sollten erkennen,   dass   es   in   Wahrheit   auf   den   Geist   ankommt   und   nicht   auf   die   Verpackung,   nicht   auf die materielle Hülle, denn die ist nur Nebensache. Die   Schöpfung   hat   uns   Menschen   diese   Bewusstseinsebene   gegeben,   damit   wir   lernen,   mit unserem   freien   Willen   Friede,   Freiheit   und   schöpferische   Liebe   zu   leben.   Wir   sind   hier,   um schöpferisches   Bewusstsein   zu   erlangen,   damit   unsere   Seele   sich   zu   ihrem   geistigen   Vorbild   hin entwickelt.    Das    ist    der    Sinn    unseres    Seins,    und    unser    Gehirn    versucht    dem    immer    noch nachzugehen,   nur   dass   es   jetzt   fehlgeleitet   wird.   Es   ist   auf   der   Suche   nach   Wahrheit,   und sollte   sich   von   unserer   Seele   lenken   lassen.   Die   Überflutung   von   äußeren   Reizen   lässt   uns   den Weg nicht mehr finden. Was   wird   weiter   geschehen?   Wird   die   geistige   Welt   einfach   zuschauen,   wie   wir   Menschen unsere   ganze   Verantwortung   und   unsere   Freiheit   noch   dazu   abgeben?   Wie   wir   unsere   ganze Bewusstseinsebene   zerstören?   Es   gibt   immer   wieder   Ereignisse,   die   uns   warnen   wollen,   wie   zum Beispiel   das   Reaktorunglück   in   Japan.   Uns   wird   vor   Augen   gehalten,   was   wir   falsch   machen, wieso ändern wir nichts? Wir machen unsere Welt unlebbar für künftige Generationen. Wir   Spirebos   glauben   an   den   Menschen!   Es   kann   nicht   sein,   dass   alle   tatenlos   zusehen   und weitermachen   wollen,   dass   niemand   etwas   ändern   möchte,   obwohl   tief   in   euch   ein   verborgenes Gefühl sagt, dass das alles Wahnsinn ist. Wir müssen handeln, um diesen Wahnsinn zu stoppen. Nicht mit Gewalt! Nicht über Politik! Nicht über Religion! Denn   mit   und   durch   sie   haben   wir   uns   dahin   entwickelt,   wo   wir   heute   stehen.   Reden   allein   hilft uns   nicht   mehr   weiter.   Das   tun   schon   so   viele.   Eigeninitiative,   Selbstverantwortung   –   ohne   Netz und   doppelten   Boden.   Es   ist   an   der   Zeit   sich   aufzumachen   und   Liebe   und   Hoffnung   zu   leben, bevor die gesamte Menschheit verloren ist. Wer   gegen   diesen   Wahnsinn   ist,   muss   Entscheidungen   treffen,   Taten   folgen   lassen,   und   offen zu   dem   stehen,   was   er   befürwortet   und   was   er   ablehnt.   Nur   durch   konsequentes   Handeln werden   wir   eine   Chance   haben,   uns   im   Sinne   der   Schöpfung   als   Läuterer   zu   qualifizieren.   Den bestehenden    Vertrag    mit    dieser    wundervollen    Schöpfung    erneuern,    unser    Versprechen einhalten. Wenn   du   etwas   fühlst   in   deinem   tiefsten   Inneren,   handle,   zögere   nicht,   sonst   wird   es   zu   spät sein.   Haben   wir   schon   ganz   versagt?   Es   muss   noch   Menschen   geben,   die   im   Licht   leben   wollen und   können!   Die   mit   Mut   ihr   Leben   in   die   eigenen   Hände   nehmen   wollen.   Es   muss   Menschen geben,   die   all   diese   Täuschungen   fühlen   und   aus   dieser   wahrhaftigen   Trumanshow   aussteigen wollen. Für   mich,   Jürgen   Hummes,   sind   dies   meine   Gefühle,   und   ich   möchte   mich   nicht   hinter   einem Pseudonym   verstecken.      Vor   etwa   30      Jahren   habe   ich   durch   eine   schwere   Krankheit   damit begonnen,   meinen   Verstand   zu   beruhigen.   Über   Jahre   habe   ich   dies   immer   mehr   vertieft,   in Meditationen   und   mystischen   Versenkungen.   Ich   bekam   die   Möglichkeit,   meine   Gefühle   ständig zu   verfeinern   und   die   geistige   Welt   ermöglichte   mir   immer   tiefere   Einsichten   in   das   Sein unserer Schöpfung, und jeden Tag kann ich an ihr wachsen. Indem   ich   meinen   Verstand   zur   Ruhe   führte,   konnte   ich   all   das   Anerzogene,   die   Gier   nach diesem   und   jenem   hinter   mir   lassen,   um   objektiv,   tolerant   und   wahrhaftig   Analyse   betreiben   zu können.   Für   mich   gibt   es   keinen   Gott,   zumindest   nicht   als   das,   was   Menschen   daraus   gemacht haben.   Ein   Machtwerkzeug,   womit   man   Angst   und   Schrecken   auslöst.   Mit   Engel   und   Teufel, Himmel und Hölle, Gut und Böse. Ich   nehme   die   Schöpfung   wahr,   die   aus   schöpferischer   Liebe   besteht.   Sie   ist   vielfältig:   weiß und   schwarz,   groß   und   klein,   heiß   und   kalt   -   aber   sie   ist   in   allem   reinste   Liebe,   die   ihren   Platz   in dieser   materiellen   Welt   hat.   Allzu   oft   verrücken   wir   diesen   Platz,   und   lösen   damit   Leid,   Unruhe, ja   Chaos   aus,   weil   wir   unbewusst   wirken   und   agieren   –   gelenkt   und   geleitet   von   den   Schwächen unseres Verstandes. Ich   möchte   niemandem   absprechen,   dass   er   mit   seinem   Verstand   bewusst   wirkt   und   agiert, solange   es   sich   um   materielle   Dinge   handelt,   Künstliches,   von   Menschen   geschaffenes.   Aber   es ist    ein    großer    Unterschied,    bewusst    die    geistige    Realität    wahrzunehmen    oder    mit    seinem Intellekt ganz in der materiellen Welt zu wirken. Wir    sind    uns    der    geistigen    Realität    nicht    mehr    bewusst,    weil    wir    ganz    und    gar    in    einer künstlichen,   materiellen   Welt   leben,   die   uns   umschließt.   Ich   hoffe,   dass   wir   nicht   alle   darin untergehen   in   Starrsinn,   Lieblosigkeit   und   Schwachsinnigkeit.      Ich   hoffe,   dass   ich   mit   diesen ehrlichen   Worten   Menschen   erreiche,   die   Ähnliches   empfinden.   Dass   ich   euch   Mut   machen konnte,   euch   zu   erheben,   ja   vielleicht   sogar   abzugrenzen   von   dem   Wahnsinn,   der   Illusion,   die man Zivilisation nennt. Es   tut   mir   Leid,   dass   ich   die   Philosophie,   worauf   diese   Texte   basieren,   nicht   eins   zu   eins schriftlich   vermitteln   kann.   Sie   ruht   aus   dem   wahrhaften,   einzigartigen   Licht   der   Liebe.   Und das   lässt   sich   nicht   in   Worte   fassen.   Man   kann   es   nur   über   die   Gefühlsebene   erfahren.   Wer sich   in   der   Lage   befindet,   dieses   Gefühl   durch   einen   beruhigten   Verstand   in   sich   aufsteigen   zu lassen,   der   erlangt   bewusste   schöpferische   Erkenntnis.   Kein   Mensch   ist   in   der   Lage,   diese Schöpfung   in   ihrer   ganzen   Vielfalt   mit   dem   bloßen   Verstand   zu   begreifen.   Diese   Schöpfung   ist durch   die   geistige   Welt   entstanden,   und   dadurch   nicht   in   Worte   zu   fassen,   die   der   materiellen Welt   entspringen.   Unsere   Seelen   sind   Teil   der   geistigen   Welt.   Die   Frage   ist,   ob   sich   unsere Seele   frei   über   den   Verstand   zum   Ausdruck   bringen   kann.   Wahre   Gefühle   lassen   uns   diese Schöpfung   begreifen,   und   es   ist   uns   nicht   mehr   wichtig,   es   in   Worten   auszudrücken.   Aber Vorsicht,   wahre   Gefühle!   Viele   Gefühle   entwickeln   sich   durch   Gedanken,   und   sind   nicht   von unserer Seele getragen. Durch   unsere   Künstlichkeit   hat   die   Menschheit   verlernt,   ihren   schöpferischen   Ursprung   in Worte   zu   fassen.   Wir   haben   keine   Ausdrucksweisen   mehr   dafür.   Allein   das   Wort   Liebe.   Die schöpferische   Liebe   hat   nichts   gemein   mit   der   Liebe,   von   der   wir   Menschen   sprechen   –   die   hat, wenn   wir   ehrlich   sind,   einen   Anfang   und   ein   Ende.   Schöpferische   Liebe   eben   nicht,   sie   hat keinen   Anfang   und   sie   wird   nicht   irgendwo   enden.   Auch   nicht,   wenn   wir   Menschen   unseren Lebensraum völlig zerstören würden. Die schöpferische Liebe existiert weiter. Auch wenn es für ruhelose, begrenzte Verstände nicht zu fassen ist. Hans-Jürgen Hummes Und als Co-Autorinnen Anna Richter und Katharina Hummes
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