Schamanische Beratung - Heilung mit den Kräften der Natur Spirituelle Unterstützung in allen Lebensbereichen
Harmonisierung von Geist und Materie Hans-Jürgen Hummes HJH

Schamanische Schreibwerkstatt Odrintsi

Manchmal gewinnt man, auch wenn man verliert

Hast   du   dich   nicht   auch   schon   mal   nach   dem   Warum   gefragt?   Oder   bist   du   mit   deinem   Leben absolut   zufrieden,   fühlst   dich   getragen,   schläfst   geborgen   und   blickst   unbekümmert   in   die Zukunft? Dann werden die folgenden Zeilen dich vielleicht in Unbehagen versetzen. Für   all   euch   anderen,   die   fühlen,   dass   etwas   ganz   und   gar   nicht   stimmt,   gibt   es   Hoffnung. Braucht es Mut. Und die Zuversicht, dass Veränderung immer auch ein Anfang ist. Wir   veröffentlichen   diesen   Text   für   euch.   Um   euer   Gefühl   zu   bestärken,   dass   wir   alle   dringend eine   Veränderung   des   gesamten,   globalen   Lebenswandels   einleiten   sollten.   Weil   die   gesamte Menschheit   dabei   ist,   diesen   wundervollen   Planeten   Erde   zu   zerstören.   Sie   tut   dies   zum   einen auf   der   materiellen   Ebene,   indem   sie   alle   Ressourcen   hemmungslos   aus   Mutter   Erde   herausreißt und   in   einer   extrem   verschwenderischen   Form   damit   umgeht.   Aber   es   gibt   noch   etwas,   was vielleicht   viel   schlimmere   Folgen   nach   sich   ziehen   wird,   die   energetische   Verschmutzung,   die   die Menschheit   diesem   Planeten   antut:   Eine   globale   geistige   Katastrophe.   Der   Grund,   warum   ihr eben   nicht   zufrieden   seid,   euch   vielleicht   haltlos   fühlt,   schlecht   schlaft   und   mit   Sorge   an   die Zukunft denkt. Es gibt so viel zu gewinnen Dieser   wundervolle   Planet   Erde   sollte   von   den   Menschen   noch   tausende   von   Jahren   genutzt werden.   Die   Frage   ist   wofür.   Sind   wir   wirklich   nur   für   ein   bisschen   Spaß,   Erfolg,   Bildung   und jede   Menge   Ablenkung   hier?   Bis   dass   der   Tod   uns   scheidet.   Oder   steckt   doch   viel   mehr dahinter   und   unser   jetziges   Leben   ist   auch   unser   zukünftiges?   Dann   bekommt   materielle   und geistige Zerstörung doch noch mal eine ganz andere Bedeutung. Viele   zivilisierte   Menschen   streben   immer   mehr   nach   Macht   und   weiterer   Bildung,   Bildung   für ihren   Verstand.   Darüber   ist   das   eigentliche,   was   uns   Menschen   ausmacht,   in   Vergessenheit geraten.    Auf    der    Suche    nach    materiellem    Reichtum    ist    uns    das    Bewusstsein    über    eine übergeordnete,   eine   geistige   Aufgabe   verloren   gegangen.   Wir   wissen   nicht   mehr,   wer   wir   sind und   oft   noch   nicht   mal   was   wir   tun   (zumindest   aus   Sicht   der   geistigen   Welt).   Du   wünschst   dir vielleicht   Veränderung,   aber   bist   du   auch   bereit   die   Existenz   deiner   geistigen   Energie   voll   und ganz   zu   akzeptieren?   Geschweige   denn   dich   von   ihr   lenken   und   leiten   zu   lassen?   Wir   können   sie Seele   nennen,   schöpferische   Liebe…   letztendlich   ist   es   egal,   welchen   Namen   wir   finden,   solange     uns bewusst wird, welche Aufgabe sie im materiellen Körper innehat. Unsere   Erde   war   von   Anbeginn   der   Schöpfung   einzig   und   allein   dafür   vorgesehen,   dass   Seelen sich    in    der    Materie    zu    etwas    Höherem,    Lichterem,    Lieblicherem    entwickeln.    Und    dadurch Läuterung   erfahren.   Die   ist   in   sich   so   komplex,   dass   ein   Mensch   eigentlich   sein   ganzes   Leben   die volle   Konzentration   auf   das   Geistige   (in   der   Materie)   benötigt.   Um   alles,   oder   zumindest   schon mal   einen   Teil,   bewusst   zu   verstehen   und   zu   begreifen.   Hierbei   ist   der   freie   Wille      das   Höchste, was   diese   Schöpfung   hervorgebracht   hat   und   der   in   keinem   Fall   missachtet   werden   darf.   Denn unsere   Seele   ist   reinste,   schöpferische   Liebe.   Sie   kann   den   Gesamtorganismus   eines   Menschen nur   lenken   und   leiten,   wenn   das   Gehirn   des   Menschen   dieses   auch   zulässt.   Dieser   Idealfall besteht   heutzutage   aber   leider   bei   den   wenigsten   Menschen.   Schöpferische   Wahrheit   erhält fast    schon    automatisch    die    rote    Karte,    während    künstlich    geschaffene    Informationen Logenplätze   mit   Dauerabonnement   in   unserem   Verstand   für   sich   beanspruchen.   Was   will   man also wirklich? Menschen,   die   ihre   schöpferische   Natur   (Seele)   erkannt   haben,   werden   immer   weniger   bereit sein,   diesen   wundervollen   Planeten   Erde   mit   all   den   Wesen,   die   hier   wirken   und   agieren   zu verletzen,   ja   zu   zerstören.   Sie   werden   Schritt   für   Schritt   nach   Veränderungen   suchen,   die ihnen   wahre   Harmonie   bereiten.   Denn   letztlich   führt   nur   diese   zu   wahrer   Zufriedenheit.   Yoshu (so   nenne   ich   die   Lichtgestalt,   die   als   Jesus   Christus   bekannt   geworden   ist)   spricht   in   diesem Zusammenhang   von   einem   Menschen,   der   sich   zum   Geistwesen   entwickelt.   Das   heißt,   dass   die Energie   der   Seele   identisch   wird   mit   der   Energie   des   Gehirns   und   diese   Energie   den   gesamten materiellen   Körper   durchdringt   und      somit   der   materielle   Körper   zum   materiellen   Ebenbild   der Seele   wird.   So   ist   jeder   Gedanke,   jede   Muskelbewegung   gelenkt   und   geleitet   von   der   eigenen Seele.   Es   gelingt,   Begierden,   das   eigentliche   Leid   der   Menschen,   zu   erkennen   und   aufzulösen. Und   wer   es   schafft,   ohne   Begierden   zu   leben,   kann   seine   Liebe   frei   fließen   lassen,   um   diesen Planeten mit allem, was ihn bevölkert, zu heilen. Klingt einfach? Ist es auch. Wäre da nicht der chronische Mangel an Konsequenz. Konsequenz, die Pforte zur Freude Wenn   die   Menschheit   weiter   so   agiert   wie   in   den   letzten   100   Jahren,   dann   werden   in   den nächsten   Jahren   die   Ressourcen   weitestgehend   aufgebraucht   sein.   Dieser   Planet   wird   durch menschenbedingte   Umwelteinflüsse   so   stark   belastet   sein,   dass   ein   normales   Leben   nicht   mehr möglich   ist.   Soweit   ja   nichts   Neues.   Das   wir   etwas   verändern   müssen   ist   auch   klar.   Nur   über   die Tragweite   dieser   Veränderung   und   ihre   Konsequenz   scheint   man   noch   verhandeln   zu   wollen. Oder?   Besonders   über   die   ganz   persönlichen   Konsequenzen   die   das   alltägliche   Leben   betreffen und   womöglich   die   eigene   Bequemlichkeit   beleuchten.   Von   Angst   mal   ganz   zu   schweigen.      Es   gibt leider   sehr   viele   Menschen   in   der   Zivilisation,   die   glauben,   dass   es   ausreicht,   ihr   Leben   zu splitten,     um     materielle     und     energetische     Fehler     auszugleichen.     Auf     der     einen     Seite funktionieren   sie   in   einem   materialisierten   System,   um   darin   ihren   Lebensunterhalt   zu   sichern. Man   gönnt   sich   ja   sonst   nichts.   Das   schlechte   Gewissen,   man   ahnt   ja   doch   etwas,   wird   durch Bachpatenschaften,    Umweltengagement,    die    wöchentliche    Yoga-Stunde,    Tai-Chi-Kurse    oder schamanische Workshops zum Schweigen gebracht. Und   man   hofft   inständig,   dass   es   reicht,   um   all   die   energetische   Disharmonie   auszugleichen,   die im   Zivilisationsalltag   verursacht   wird.   Das   findet   aber   nicht   statt.   All   das   reicht   nicht   aus,   um diesen    wundervollen    Planeten    vor    der    geistigen    Katastrophe    zu    retten.    Abgesehen    davon müssten   wir   uns   obendrein   auch   noch   bemühen,   der   eigenen   Seele   in   einen   lichteren   Zustand   zu verhelfen.   Tja,   und   dann   schläft   man   schlecht,   weil   sie   uns   durch   Träume   erreicht.   Und   uns   in der   Nacht   an   unsere   eigentliche   Aufgabe   in   diesem   Leben   erinnert.   Uns   subtiles   Unbehagen bereitet,   das   irgendwann   leider   nicht   mehr   so   einfach   zu   ignorieren   ist.   Langfristig   hilft   da anstatt   Baldrian   und   chemischer   Beruhigungspille   nur   eins:   Konsequente   Veränderung!   Auch wenn’s   weh   tut.   Damit   der   Fokus   wieder   auf   dem   Geistigen   ruht.   Raus   aus   dem   Deckmantel   der Unwissenheit.   Weg   von   künstlichen   Einflüssen   und   bewusst   kreierter   Ablenkung,   die   unser Gehirn     mit     falschen     Informationen     und     schädlicher     Energie     versorgen.     Anstatt     mit schöpferische    Liebe,    die    dort    eigentlich    in    sich    ruhen    sollte.    Wir    wissen    aus    eigenen Erfahrungen,   wie   schwer   es   ist,   diese   Schritte   konsequent   zu   gehen.      Wir   wissen,   dass   es schwer   ist,   eigentlich   richtige   Gefühle   in   die   richtigen   Gedanken   und   Taten   umzusetzen   und damit   alleine   gegen   den   Strom   zu   schwimmen.   Habt   Mut,   auch   wenn   ihr   keinen   Mut   habt.   Es   gibt so viel zu gewinnen. Oft dann, wenn man erstmal etwas verliert. Ich    habe    meinen    Mut    zur    konsequenten    Veränderung    über    eine    hartnäckige,    chronische Erkrankung   gefunden,   die   mich   über   ein   Jahrzehnt   Tag   für   Tag   mit   heftigsten   Schmerzen   am ganzen   Leib   quälte.   Die   ich   heute   aber   ganz   klar   als   Geschenk   der   Schöpfung   bezeichne.   Wenn ich   sie   auch   zur   damaligen   Zeit   absolut   nicht   als   solches   sehen   konnte.   Für   mich   war   es   einfach Leid,   mit   dem   ich   tagtäglich   zu   ringen   hatte.   Und   doch   lehrte   mich   die   Krankheit,   das   Geistige wieder   sehen   und   in   der   Materie   wahrnehmen   zu   können.   Ich   veränderte   meinen   Fokus   und schulte   meine   Konzentration.   Auf   etwas,   das   die   Zivilisation   als   nicht   real   bezeichnet.   Aber   was ist   Realität   und   was   Fiktion?   Ganz   ehrlich,   ist   es   Luft   die   du   gerade   atmest?   Mein   Leid   hat   mir geholfen,   Tag   für   Tag   mehr   zu   verstehen.   Zu   verstehen   wer   und   was   ich   war,   woher   ich   kam.   Wo mein   Ursprung   liegt,   worin   die   Aufgaben   in   meinem   jetzigen   Leben   bestehen   und   wo   sich   das Ziel dieses Seins verbirgt.  Ja   aus   heutiger   Sicht   möchte   ich   nicht   einen   einzigen   Tag   des   Leids   vermissen.   Jeder   einzelne hat   dazu   beigetragen,   dass   ich   diese   Schöpfung   auf   der   Gefühlsebene   begreifen   und   erfassen kann.   Dass   sich   diese   Gefühle   mit   den   Gehirnzellen   vereinigen   und   sich   daraus   ein   Verstehen   und Begreifen   über   das   gesamte   Sein   dieser   Schöpfung   entwickelt.   Natürlich   ist   mein   Weg   nicht deiner.   Es   muss   auch   nicht   jeder   krank   werden,   um   Bewusstsein   über   den   wahren   Sinn   des „Mensch    sein“    zu    entwickeln.    Aber    loslassen    wird    wohl    jeder    irgendetwas    müssen.    Um tatsächlich,   und   damit   meine   ich   mit   wirklicher   innerer   Überzeugung,   annehmen   zu   können,   dass wir eigentlich geistige Wesen mit Schwächen sind, die es aufzulösen heißt. Erkenne dich selbst Abzuwarten,   bis   sich   etwas   im   Äußeren   durch   Politik,   Gesellschaft,   Religion   etc.   verändert,   ist Bequemlichkeit.   Warum   nicht   selbst   etwas   verändern?   Aktion,   Reaktion.   Jeder   ist   angehalten, seinen   ganz   persönlichen   goldenen   Mittelweg   zu   suchen   und   zu   beschreiten.   Wenn   sich   viele Einzelpersonen   in   sich   verändern,   dann   verändert   sich   auch   Politik,   Gesellschaft   etc.   Wenn Menschen   sich   frei   im   Verstand   der   schöpferischen   Liebe   nähern   und   sich   ganz   und   gar   auf   sie einlassen,   werden   sie   ihre   eigene   schöpferische   Natur   (Seele)   erkennen   und   begreifen.   Und   sie werden   immer   mehr   sogenannte   Versuchungen   erkennen   und   ihnen   widerstehen   um   daran   zu wachsen.   Ihre   Seele,   ihr   Verstand   und   der   materielle   Körper   werden   immer   mehr   eins.   Jeder Gedanke,    jede    Handlung    werden    von    ihrer    Seele    gelenkt    und    geleitet.    Diese    Harmonie    im Inneren   werden   sie   auf   das   Äußere   übertragen   und   sie   werden   im   Idealfall   zu   einem   Vorbild   für andere   Menschen,   die   sich   von   dieser   Harmonie   angezogen   fühlen   und   ebenfalls   anfangen,   nach ihrer wirklichen Harmonie zu suchen. Sowohl   Buddha   als   auch   Yoshu   haben   zu   ihrer   Zeit   das   persönliche   Bedürfnis   in   sich   getragen „die   Lehre   der   reinsten,   schöpferischen   Liebe“,   die   Lehre   des   Lichts   weiterzugeben.   Menschen wieder   für   ihre   eigentliche,   geistige   Aufgabe   zu   sensibilisieren.   Das,   was   sich   bis   heute   daraus jeweils   entwickelt   hat,   hat   nur   leider   nichts   mehr   mit   ihrer   tatsächlichen   Lehre   zu   tun.   Durch Machtmissbrauch   sind   diese   so   stark   verfälscht,   dass   sie   eigentlich   urheberrechtlich   nicht mehr deren Namen tragen dürften. Aber   konzentrieren   wir   uns   lieber   wieder   auf   unsere   persönliche   Entwicklung.   Wir   wollen   ja   das Äußere   verändern,   indem   wir   uns   verändern   und   das   ist   Arbeit   genug.   Zitat   von   Yoshu:   Schaut nicht   hier   und   dort,   sondern   sucht   mich   in   eurem   Innersten,   dort   ist   die   schöpferische   Liebe   zu finden, zu erhalten, ja dort kann man sie sogar wachsen lassen.  Bist du ihnen zu stark, sind sie vielleicht zu schwach Wer   sich   im   Inneren   erkennt   und   somit   eins   mit   der   allumfassenden   Liebe   in   der   gesamten Schöpfung   wird,   der   setzt   sich   aus.   Weil   er   anders   ist   und   anders   lebt.   Du   erinnerst   dich   an   das Loslassen?   Mittendrin   und   doch   dabei   ist   halt   einfach   nicht   möglich.   Künstlichkeit   erzeugt Ablenkung.   Wer   anfängt   sich   nochmal   bewusst   auf   geistige   Energien   zu   konzentrieren   und   sein Leben   dafür   natürlicher   gestaltet,   wird   ein   Anderer.   Und   hat   mitunter   so   manchen   Spott   und Verleumdung   zu   ertragen.   Sieh   es   einfach   als   positives   Zeichen.   Man   kann   heutzutage   wohl sagen,   erst   wenn   Spott   und   Verleumdung   einen   Menschen   erreicht,   ist   er   dem   wahren   Weg   ein bedeutendes   Stück   näher   gekommen.   Traurig   aber   wahr.   Auch   Yoshu   hat      damals   schon   seinen Schülern Mut gemacht, den Spott nicht zu fürchten. Wer sich einsetzt, setzt sich aus. Manchmal gewinnt man, auch wenn man verliert Jedes   sogenannte   zivilisierte   Land   auf   dieser   Erde   ist   voller   Paragraphen   und   Gesetze.   Von   und für   Menschen   erschaffen,   die   weit   weg   von   geistigem   Bewusstsein   leben,   blockieren   sie   oft   den schöpferischen   Sinn   und   zwingen   uns   in   ein   Leben   voller   Kompromisse.   Veränderung,   nein   Danke! Wer     es     doch     mal     wagt,     verliert     viel     Energie     und     Enthusiasmus     mit     unnötigen Auseinandersetzungen   mit   Behörden,   Institutionen   etc.   Und   wir   sprechen   hier   wohl   gemerkt nicht   von   politischen   Forderungen   oder   Gesellschaft   schädigenden   Neuerungen.   Sondern   einfach von   dem   Wunsch   nach   mehr   Selbstverantwortung.   Inklusive   der   Risiken,   das   ein   Leben   ohne Netz   und   doppelten   Boden   mit   sich   bringt.   In   aller   Konsequenz.   Auch   wenn   das   krass   gesagt, auch   mal   bedeuten   kann,   dem   Tod   tief   in   die   Augen   zu   sehen.   Weil   Kausalität   wieder   greift   und Unachtsamkeit nun mal ihre Folgen hat. Meine   Freunde   und   Ich   haben   gemeinsam   nach   einer   konsequenten   Veränderung   gesucht   und   sie für    uns    gefunden.    Wir    haben    unsere    Möglichkeiten,    von    den    Finanzen    angefangen    bis    zur Kunstfertigkeit,   in   einen   gemeinsamen   Topf   geworfen,   und   sind   2007   nach   Togo/Westafrika ausgewandert.   Ein   so   genanntes   Entwicklungsland   hat   uns   unsere   Freiheit   im   Herzen   leben lassen.   Wir   durften   dort   unsere   „heile   Welt“   schaffen,   die   8   Jahre   lang   für   uns   alle   sehr lehrreich   war.   Durch   die   Nähe   zur   Natur,   die   Ruhe   eines   besonderen   Ortes   und   viele   freudige aber    auch    schmerzvolle    Erfahrungen,    konnte    sich    erkrankter    Verstand    noch    einmal    neu ausrichten. Bis auch dort unsere spirituelle Entwicklung zunehmend blockiert wurde. Und   weil   nichts   so   beständig   ist   wie   Veränderungen,   haben   wir   alles   aufgelöst,   was   wir   dort aufgebaut   hatten.   Und   sind   erneut   unseren   Gefühlen   gefolgt   und   nach   Südostbulgarien   weiter gezogen,   abermals   auf   der   Suche   nach   Freiheit.   Seit   2015   leben   wir   also   mit   19   Personen   hier   in einer   verlassenen   ländlichen   Gegend   und   haben   uns   fest   vorgenommen,   noch   konsequenter   ohne Kompromisse   zu   leben.   Deshalb   streben   wir   alle   ein   100%   autarkes   Leben   im   Einklang   mit   der Schöpfung    an.    Selbstversorgung    ist    uns    enorm    wichtig.    Wir    finden,    dass    einem    die    volle Tragweite   seiner   Entscheidungen   erst   dann   bewusst   wird,   wenn   man   ihre   Folgen   am   eigenen   Leib spürt.   So   haben   wir   keine   Versicherung,   die   irgendwelche   Pannen   oder   Versäumnisse   abfedern könnte.   Es   ist   eine   große   Verantwortung,   die   wir   für   uns   und   darüber   hinaus   für   all   unsere   Tiere tragen: Pferde, Kühe, Ziegen, Schafe, Gänse, Hühner, Hunde und Katzen. Wir   leben   in   einer   abgelegenen   Region,   aber   nicht   abgeschottet   von   unseren   Mitmenschen. Gäste   sind   uns   willkommen,   um   gemeinsame   Erfahrungen   zu   machen.   Gerne   tauschen   wir   uns   mit interessierten   und   respektvollen   Menschen   aus,   um   Anstöße   für   ein   besseres   und   sinnerfülltes Leben   zu   geben   und   zu   erhalten.   Unser   Leben   ist   durchaus   hart   -   aber   gerecht.   Ein   Leben   ohne staatliche   Absicherung   hat   mit   Romantik   nichts   zu   tun.   Eigenverantwortung   ist   gefragt,   denn nur so lernt man absolut bewusst zu wirken und zu agieren. Es   klingt   vielleicht   seltsam   und   trotzdem   ist   es   ein   wunderschönes   Gefühl   darum   zu   wissen,   dass     Unachtsamkeit kolossale Folgen haben kann. Wir   gehen   diesen   Weg   gemeinsam,   und   gleichzeitig   geht   ihn   auch   jeder   für   sich.   Jeder   von   uns hat   schon   einiges   losgelassen,   manches   verloren.   Und   wir   wissen   alle   tief   in   unserm   Inneren, dass   ein   bewusstes   Leben   zu   dem   Höchsten   führen   kann   was   einem   Menschen   möglich   ist.   Und dann gewinnt man, ohne zu verlieren… Mit Freude im Herzen, Hans-Jürgen Hummes / HJH Co-Autorin: Nadine Mukherjee
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